Meine künstlerischen Interessen entwickelten sich in den achtziger Jahren. Zunächst beschäftigte ich mich mit Bleistiftzeichnungen.
1984 entdeckte ich bei einer Begegnung mit der „Albmalerin“ Irene Lindgard-Hörner meine Liebe zur Malerei. Sie führte mich in die Aquarellmalerei ein. Es war mir wichtig, das komplette Grundwissen der Malerei zu erlernen, daher begann ich eine fundierte Ausbildung an der Esslinger Akademie und belegte zahlreiche Kurse. In dieser Zeit standen Aquarelle mit Blumenmotiven im Mittelpunkt meiner Arbeit.
Meine Neugierde führte mich dazu, neue Möglichkeiten der Malerei zu erkunden. In Wolfgang Pilz fand ich einen Lehrer, der mich zu einer neuen Auffassung und einem neuen Weg brachte. Ich lernte, den Gegenstand nicht nur darzustellen, wie er sich zeigt, sondern sein inneres Wesen zu erfassen und dies in Form, Ausstrahlung und Farbe auszudrücken. Ein spannender Weg in die Abstraktion begann. Technisch wechselte ich von Aquarell zu Acryl, Pastellkreide und Kohle. Die zunehmend abstrakte Formensprache erlaubte es mir, über den Gegenstand hinaus auch Stimmungen, Gefühle und Atmosphäre auszudrücken. So arbeite ich bis heute.
Im Laufe der Jahre konnte ich meine Bilder in verschiedenen regionalen Ausstellungen sowie in einer Ausstellung in Ungarn präsentieren.
